Gerade gibt es vieles, was sich in der Kunst bewegt. Selber bin ich gerade auch in vielen Projekten eingebunden. Nur, solche Phasen gibt es in der Kunst, ist vieles Standart geworden. So richtig was Aufregendes passiert gerade nicht, auch wenn viel Aufregung geschieht. So, wie der neue Chefredakteur der Monopol. Aber ist so etwas neu, interessant oder einfach nur der absehbare Lauf der Dinge?
Gerade könnte ich mich köstlich über die Werke der Bazonnale aufregen. Ich habe sie gerade auf der Website gesehen. Sie sollen eine Schau zu dem Thema Lust darstellen. Die Ausstellung wurde offen gehalten und nur wenig kuratiert. Ich will mit meiner Meinung noch abwarten, bis ich sie im Original gesehen habe. Hier geht es zur Website BAZONNALE
Aber: Es ist schon erschrecken, wie wenig Untiefen der Lust das 21. Jahrhundert zu bieten scheint. Das kann man positiv auslegen: Die Meese-Norbert-Bisky Generation bewegt sich geübt und genussvoll nach allen Tiefen und Untiefen des Geschmacks auch in allen Untiefen der Lust.
Oder negativ: Sie stecken sprachlos zwischen Hardcoreporno und christlicher Moral fest. Auf alle Fälle lässt der erste Eindruck vermuten: Das ist alles päpstlicher als der Papst. Nur die lustvollen Gedanken eines katholischen Geistlichen sollten auch in keiner Weise ein Vorbild sein. Wirklich nicht.
Gruß
Theo Feig
18. Mai 2010 Stinkt er schon? Antwort auf den Kommentar von Achim Preiß